Grafiken und Schaubilder

Meine Grafiken sind Landkarten im Liebesdschungel.
Sie geben Orientierung in unterschiedlichen und manchmal unwegsamen Themenfeldern rund um Liebe, Sexualität und Beziehung.

Sex, Herz und Bindung

Schaubild 3 Dimensionen in Liebes-Beziehungen Sex, Herz und Bindung

Dieses Modell ist keine Anleitung dafür, wie Beziehungen „sein sollten“, sondern eine Landkarte. Es zeigt drei Dimensionen, die in Liebesbeziehungen wirksam sein können – je nachdem, was zwei Menschen miteinander leben wollen und wo vielleicht blinde Flecken liegen.

Sex: mit Polaritäten spielen

Erotik entsteht dort, wo Unterschiede wirken dürfen – Spannung, Anziehung, spielerischer Kontakt und der bewusste Umgang mit Grenzen. Manche Beziehungen blühen in dieser Polarität, andere nutzen sie eher punktuell. Das Modell lädt dazu ein, neugierig zu schauen, wie viel Unterschiedlichkeit und Spielraum du gerade brauchst oder meidest.

Herz: in die Gemeinsamkeit einfühlen

Diese Dimension öffnet den Raum für Nähe, Berührbarkeit und emotionales Miteinander. Präsenz, Annahme und das Teilen von Gefühlen prägen sie. Manche Menschen fühlen sich hier von Natur aus zu Hause, andere spüren in dieser Tiefe Unsicherheiten. Wenn du dich nach mehr Verbundenheit sehnst, lohnt sich ein Blick auf diese Ebene, um deine Liebesfähigkeit zu erweitern.

Bindung: zwischen Verlässlichkeit und Freiheit balancieren

Bindung bedeutet nicht automatisch Festlegung oder Enge. Sie bewegt sich zwischen zwei Polen: Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit auf der einen Seite – Freiheit und Autonomie auf der anderen. Jede Beziehung braucht ihre eigene Mischung. Das Modell hilft zu erkennen, welchen Pol du eher bevorzugst und welcher vielleicht zu kurz kommt.

Sex, Herz und Bindung sind keine Pflichtfelder.

Sie sind Orientierungspunkte, die sichtbar machen, welche Qualitäten eine Beziehung gerade trägt – und wo Entwicklung möglich wäre. Wenn du möchtest, formuliere ich auch eine sehr kurze Version, die als Teaser unter das Schaubild passt.

Intimität

Intimität

Es gibt viele Wege in Richtung Intimität – und jeder beginnt bei dem Gefühl, das wir gerade erleben.

Viele Menschen wünschen sich Nähe und fürchten gleichzeitig, was Intimität in ihnen berührt. Vielleicht fühlen wir uns bedürftig, überfordert, gelangweilt oder überlegen. Aus solchen unangenehmen Zuständen entstehen leicht unbewusste Muster, die uns eher verschließen als öffnen. Dann hoffen wir, dass der andere tut, was wir für unser Wohlbefinden brauchen.

Aber was, wenn das nicht passiert? Der entscheidende Punkt: Egal, ob wir uns isoliert, schuldig, ängstlich oder mächtig fühlen – es gibt immer einen nächsten Schritt, der Intimität ermöglicht und den wir selbst gehen können.

Die Grafik zeigt, wie wir aus unserem aktuellen Zustand heraus mehr Nähe schaffen können und welcher Schritt zu welchem Gefühl passt. Sie erinnert uns daran, dass wir Intimität nicht davon abhängig machen müssen, dass der andere das Passende tut. Wir können selbst die Verantwortung übernehmen und wie das geht, das kannst du mit Hilfe dieser Grafik genauer erforschen.

Polaritäten

Das Polaritäten Mischpult

Dieses Schaubild lädt dazu ein, Erotik als ein lebendiges Spiel mit Polaritäten zu verstehen – fernab von Geschlechterklischees oder festen Rollen.

Erotik ist mit einem elektrischen Prickeln vergleichbar und entsteht nicht nur zwischen „männlich“ und „weiblich“, sondern überall dort, wo unterschiedliche Qualitäten aufeinandertreffen: aktiv und passiv, entspannt und gespannt, provokant und empathisch, führend und folgend – und viele weitere.

Das Mischpult zeigt: Wir alle tragen viele Pole in uns.

Und wir können sie – je nach Situation, Lust und Beziehung – unterschiedlich stark aufdrehen oder zurücknehmen. Statt uns auf ein starres Rollen-Setup festzulegen, entsteht genau hier ein kreativer Freiraum: Wir dürfen ausprobieren, variieren, übertreiben, verfeinern und uns überraschen lassen.

Ziel ist nicht, „die perfekte Einstellung“ zu finden, sondern zu entdecken, welche Polaritäten dir Freude machen, welche du kaum nutzt, und wo vielleicht neue Spielmöglichkeiten liegen, die du bisher gar nicht in Betracht gezogen hast.

So wird das Mischpult zu einer Einladung:

Erkunde deine erotischen Facetten differenziert – und spiele mit ihnen, statt sie durch Stereotype fest miteinander zu verknüpfen.

Das Gender-Mischpult

Das Gender-Mischpult

Das Gender-Mischpult verdeutlicht, wie vielfältig Polaritäten wirklich sein können – und wie irreführend die üblichen Vorstellungen von „männlich“ und „weiblich“ sind.

Es macht sichtbar, wie stark wir kulturell dazu neigen, ganze Bündel von Eigenschaften in „männlich“ oder „weiblich“ einzusortieren – und damit unsere Spielräume unnötig zu verengen. Wenn wir die einzelnen Pole stattdessen unabhängig voneinander betrachten, wird sichtbar, dass Männer wie Frauen das gesamte Spektrum an Qualitäten zur Verfügung haben und nutzen können.

Die Zuschreibungen der genannten und weiterer Eigenschaften zum einen oder anderen Geschlecht sind nicht nur komplett entbehrlich, sondern eine Form struktureller Gewalt. So lädt dieses Mischpult dazu ein, stereotype Zuordnungen hinter uns zu lassen und jede Polarität für sich zu erkunden – frei, neugierig und jenseits festgelegter Rollen. 

Kontakt-Zyklen

Schaubild Kontaktzyklus

In Kontakt zu sein, ist kein Zustand, sondern ein natürlicher Zyklus mit verschiedenen Phasen.

Im Kontakt mit uns selbst und mit anderen Menschen durchlaufen wir immer wieder typische Schritte: vom ersten Bedürfnis nach Verbindung über Initiative und Kommunikation bis hin zur Differenzierung, Erfüllung, Integration und schließlich dem Abschied oder der Rückkehr ins Alleinsein.

Jede dieser Phasen stellt eigene Anforderungen – und wir alle haben darin persönliche Stärken und Prägungen. Manche fühlen sich besonders in der Aufnahme und Gestaltung von Kontakt wohl, andere eher in Rückzug, Differenzierung oder im Übergang zwischen Nähe und Distanz.

Das Modell lädt dazu ein, den eigenen Kontaktstil bewusster wahrzunehmen.

Wenn wir verstehen, wo uns bestimmte Phasen leichtfallen oder schwerfallen, können wir achtsamer navigieren und zugleich mehr Verständnis für Menschen entwickeln, die an anderen Stellen Stolpersteine haben.

So wird der Kontaktzyklus zu einer Landkarte, die Orientierung gibt – nicht normativ, sondern als Unterstützung für lebendige, stimmige Begegnung.

Weitere Grafiken folgen …

Wenn du Feedback geben, die Grafiken für deine Arbeit nutzen oder Schaubilder für weitere Themen anregen möchtest,
nimm gerne Kontakt mit mir auf!

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