Männlich oder Weiblich?
Wie denkst, fühlst oder verhältst du dich?
Die für den Selbsttest exemplarisch ausgewählten Eigenschaften wurden entlang üblicher geschlechtsbezogener Zuschreibungen und Klischees einander gegenübergestellt.
Dadurch kann sichtbar werden, wie differenziert unsere Denk-, Fühl- und Verhaltensweisen tatsächlich sind — und wie sehr sie durch pauschale Einteilungen in „männlich“ und „weiblich“ eher verdeckt als verstanden werden.
Zugleich hilft diese Form der Gegenüberstellung, sich der suggestiven und normativen Kraft solcher Zuordnungen bewusster zu werden — also auch der oft still mitlaufenden Vorstellungen davon, was als „wahre“ Männlichkeit oder „echte“ Weiblichkeit gelten soll, statt solche Bilder unbemerkt zu übernehmen.
Der aus deinen Angaben errechnete Genderkoeffizient sagt daher nichts darüber aus, wie „männlich“ oder „weiblich“ du bist. Er kann allenfalls einen Hinweis darauf geben, wie deine individuelle Konstellation innerhalb geläufiger gesellschaftlicher Deutungsmuster gelesen oder eingeordnet werden könnte — und lädt dich dazu ein, damit bewusster und freier umzugehen.
Ausführlichere Einordnung
Wenn du deine Tendenz im Fragebogen abgelesen hast, kannst du hier direkt zur passenden vertiefenden Einordnung springen:
2. Leicht „weiblich“ assoziiert
3. Leicht „männlich“ assoziiert
1. Relativ ausgewogen
Dein Ergebnis wirkt insgesamt relativ ausgewogen. Das kann darauf hindeuten, dass du dich wenig in Differenz zu geschlechtstypischen Rollenerwartungen befindest. Es kann aber auch bedeuten, dass du deinen Spielraum in den einzelnen Eigenschaften begrenzt und dich innerhalb unauffälliger Muster bewegst. Aus meiner Sicht handelt es sich nicht um männliche oder weibliche, sondern um menschliche Eigenschaften, die allen Geschlechtern zur Verfügung stehen.
Das Ergebnis sagt daher nichts darüber aus, wie wohl du dich in deinem Geschlecht fühlst. Es zeigt zunächst nur, dass sich in deiner aktuellen Selbsteinschätzung keine deutlich einseitige Häufung ergibt. Ob darin eher innere Freiheit, Anpassung, Vorsicht oder Gewohnheit zum Ausdruck kommt, lässt sich nur an den einzelnen Eigenschaftspaaren genauer erkennen.
Entscheidend für dein Wohlbefinden ist deshalb weniger das ausgewogene Gesamturteil, der „Genderkoeffizient“, als die Frage, wie viel Freiheit und Spielraum du dir in diesen unterschiedlichen Eigenschaften erlaubst.
2. Leicht „weiblich“ assoziiert
Dein Ergebnis zeigt eine leichte Tendenz zu Eigenschaften, die kulturell eher mit „weiblich“ assoziiert werden. Aus meiner Sicht handelt es sich dabei jedoch nicht um weibliche, sondern um menschliche Eigenschaften, die allen Geschlechtern zur Verfügung stehen.
Das Ergebnis sagt daher nichts darüber aus, wie wohl du dich in deinem Geschlecht fühlst. Je nachdem, welchem Geschlecht du dich zugehörig fühlst, kann sich darin eine gewisse Anpassung an oder ein gewisser Widerstand gegenüber geschlechtstypischen Rollenzuweisungen ausdrücken — oder es kann auch gar nichts damit zu tun haben. Du kannst eher in Übereinstimmung mit der dir zugeschriebenen Rolle leben oder in Spannung zu ihr; beides wird unterschiedliche Folgen dafür haben, wie du von deinem Umfeld wahrgenommen wirst und wie sich das wiederum auf dich selbst auswirkt.
Entscheidend für dein Wohlbefinden ist jedoch weniger der tendenziell „weibliche“ Genderkoeffizient, als der genaue Blick auf die einzelnen Eigenschaftspaare — und auf die Frage, wie viel Freiheit und Spielraum du dir in ihnen erlaubst.
3. Leicht „männlich“ assoziiert
Dein Ergebnis zeigt eine leichte Tendenz zu Eigenschaften, die kulturell eher mit „männlich“ assoziiert werden. Aus meiner Sicht handelt es sich dabei jedoch nicht um männliche, sondern um menschliche Eigenschaften, die allen Geschlechtern zur Verfügung stehen.
Das Ergebnis sagt daher nichts darüber aus, wie wohl du dich in deinem Geschlecht fühlst. Je nachdem, welchem Geschlecht du dich zugehörig fühlst, kann sich darin eine gewisse Anpassung an oder ein gewisser Widerstand gegenüber geschlechtstypischen Rollenzuweisungen ausdrücken — oder es kann auch gar nichts damit zu tun haben. Du kannst eher in Übereinstimmung mit der dir zugeschriebenen Rolle leben oder in Spannung zu ihr; beides wird unterschiedliche Folgen dafür haben, wie du von deinem Umfeld wahrgenommen wirst und wie sich das wiederum auf dich selbst auswirkt.
Entscheidend für dein Wohlbefinden ist jedoch weniger weniger der tendenziell „männliche“ Genderkoeffizient, als der genaue Blick auf die einzelnen Eigenschaftspaare — und auf die Frage, wie viel Freiheit und Spielraum du dir in ihnen erlaubst.
4. Deutlich „weiblich“ assoziiert
Dein Ergebnis zeigt eine deutliche Häufung bei Eigenschaften, die kulturell eher mit „weiblich“ assoziiert werden. Aus meiner Sicht handelt es sich dabei jedoch nicht um weibliche, sondern um menschliche Eigenschaften, die allen Geschlechtern zur Verfügung stehen.
Das Ergebnis sagt daher nichts darüber aus, wie wohl du dich in deinem Geschlecht fühlst. Je nachdem, welchem Geschlecht du dich zugehörig fühlst, kann sich darin Anpassung an oder Widerstand gegen geschlechtstypische Rollenzuweisungen ausdrücken — oder es kann auch gar nichts damit zu tun haben. Du kannst eher in Übereinstimmung mit der dir zugeschriebenen Rolle leben oder in Spannung zu ihr; beides wird unterschiedliche Folgen dafür haben, wie du von deinem Umfeld wahrgenommen wirst und wie sich das wiederum auf dich selbst auswirkt.
Entscheidend für dein Wohlbefinden ist jedoch weniger der deutlich „weibliche“ Genderkoeffizient, als der genaue Blick auf die einzelnen Eigenschaftspaare — und auf die Frage, wie viel Freiheit und Spielraum du dir in ihnen erlaubst.
5. Deutlich „männlich“ assoziiert
Dein Ergebnis zeigt eine deutliche Häufung bei Eigenschaften, die kulturell eher mit „männlich“ assoziiert werden. Aus meiner Sicht handelt es sich dabei jedoch nicht um männliche, sondern um menschliche Eigenschaften, die allen Geschlechtern zur Verfügung stehen.
Das Ergebnis sagt daher nichts darüber aus, wie wohl du dich in deinem Geschlecht fühlst. Je nachdem, welchem Geschlecht du dich zugehörig fühlst, kann sich darin Anpassung an oder Widerstand gegen geschlechtstypische Rollenzuweisungen ausdrücken — oder es kann auch gar nichts damit zu tun haben. Du kannst eher in Übereinstimmung mit der dir zugeschriebenen Rolle leben oder in Spannung zu ihr; beides wird unterschiedliche Folgen dafür haben, wie du von deinem Umfeld wahrgenommen wirst und wie sich das wiederum auf dich selbst auswirkt.
Entscheidend für dein Wohlbefinden ist jedoch weniger der deutlich „männliche“ Genderkoeffizient, als der genaue Blick auf die einzelnen Eigenschaftspaare — und auf die Frage, wie viel Freiheit und Spielraum du dir in ihnen erlaubst.
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