Saleems Blog – Impulse und Reflexionen

Hier geht's um Lust und Liebe und gesellschaftliche Zusammenhänge

Die aktuellen Beiträge

Frauen und Männer – grundsätzlich verschieden?

Männer und Frauen unterscheiden sich offensichtlich in vieler Hinsicht. Gleichzeitig ist in unserer Gesellschaft der Wunsch stark, Ungerechtigkeiten und Unterschiede in Macht, Teilhabe und sexueller Selbstbestimmung zwischen den Geschlechtern zu verringern.
Vor diesem Hintergrund lädt der „Männlich-Weiblich-Selbsttest“ dazu ein, die eigenen inneren Zuordnungen zu geschlechtsbezogenen Zuschreibungen genauer in den Blick zu nehmen. Er fragt nicht danach, wie „männlich“ oder „weiblich“ du bist, sondern …

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Ich liebe dich gerade … und was ist morgen?

„Ich liebe dich“ ist ein Satz, den viele Menschen gerne hören.
Aber wie klingt der Satz: „Ich liebe dich gerade“? Plötzlich wird es heikler, denn da schwingt etwas Momentanes mit, etwas, das sich verändern kann …
In der aktuellen Folge von „50 Ways to Ruin Your Sexlife“ spreche ich mit Robert Heeß, dem Autor des Buches „Ich liebe dich gerade“, darüber, wie wir verantwortlich lieben können, ohne Freiheit zu zerstören.

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Wenn wir bewerten, statt zu fühlen

„Ich habe das Gefühl, dass du …“  Solche Formulierungen sind weit verbreitet und ein bisschen gemein. Denn was als Gefühl bezeichnet wird, ist bei genauerer Betrachtung kein Gefühl, sondern ein Gedanke, eine Vermutung, eine Unterstellung oder eine Bewertung.
Es geht hier nicht um sprachliche Ungenauigkeit, sondern es steckt mehr dahinter: Gefühle durch Bewertungen zu ersetzen erzeugt Distanz, Konflikte und Verletzungen.

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Love Skills – mit dem Herzen anwesend sein

Von Liebe wird oft gesprochen, als wäre sie etwas, das uns einfach widerfährt. Wir verlieben uns, werden berührt, geraten in einen Sog, fühlen uns offen, lebendig und verbunden – und irgendwann vielleicht auch wieder enttäuscht, verunsichert oder verschlossen. Als läge all das außerhalb unseres Einflussbereichs.

Doch so wahr es ist, dass Liebe überraschend in unser Leben treten kann, so wahr ist auch, dass sie etwas in uns braucht: eine Form von Wahrnehmung, Reife und innerer Beweglichkeit. Liebe ist nicht nur ein Geschenk des Himmels. Sie ist auch eine Fähigkeit.

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Die systematische Sprachverzerrung

Wir leben in einer Sprechkultur, in der oft nicht gesagt wird, was gemeint ist – und nicht gemeint ist, was gesagt wird. Im Privaten beginnt das harmlos: mit einem achselzuckenden Ja, mit „meine und deine Wahrheit“, das Klärung umgeht, oder mit Gesprächen, in denen es plötzlich ums Gewinnen statt ums Verstehen geht. Öffentlich wird daraus schnell Lagerlogik und moralische Abkürzung. Politisch ist das gefährlich, weil komplexe Probleme in eine Sprache gepresst werden, in der echte Lösungsansätze keine Mehrheit finden können. Wie finden wir aus diesem kommunikativen Labyrinth heraus – und wo fangen wir an?

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Sex Skills – Die innere Schule der Lust

Sexualität als Einladung, sich selbst tiefer kennenzulernen Es gibt Menschen, die mit einer gewissen Selbstverständlichkeit erotisch wirken. Nicht wegen bestimmter Körperformen, nicht wegen irgendwelcher göttlichen Techniken, sondern weil sie in ihrem Körper wohnen wie in einem vertrauten Haus. Jede Stufe knarzt auf ihre Weise, jede Tür hat ihr eigenes Gewicht, und man kennt die Stellen, an denen die Sonne den Boden wärmt. Erotische Kompetenz – Sex Skills, wenn man es nüchtern sagen will – beginnt genau dort: in der Fähigkeit, …

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Identität – brauchen wir die oder kann die weg?

Sexuelle Identität und  sexuelle Orientierung – das sind so Sachen … Labels wie LGBTQIA+ erinnern mich manchmal eher an die EU-Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) als an lustvolles Zusammensein. Klare Kennzeichnung der Inhaltsstoffe, Nährwert, Mindesthaltbarkeitsdatum: wie praktisch! Aber was tun wir uns an, wenn wir uns als Menschen so einordnen?Eigentlich wissen wir alle, dass wir uns im Laufe des Lebens verändern und mit uns unsere Sexualität. Und doch halten wir hartnäckig an Etiketten fest: „homo“- oder „hetero“-sexuell, „mono“ oder „poly“, „cis“ oder gar „non-binär“. …

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Plädoyer für die Hingabe der sexuellen Identität

Identität ist eine ambivalente Erfindung, sie kann Halt geben und uns dabei unterstützen, uns anzunehmen, so wie wir sind. Sie kann aber auch zum Gefängnis werden, wenn wir sie als unabänderliche Konstante unserer Psyche missverstehen. Das gilt nicht zuletzt für unsere sexuelle Identität und Orientierung.

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Ich wünsche viel Freude und reichhaltige Inspiration bei der Lektüre.

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