
Coronifiziert
Dieser Text entstand in einer frühen Phase der Pandemie. Die rapide zunehmende Ausbreitung des neuartigen Coronavirus bereitet vielen Menschen Sorgen. Auch mich lässt sie nicht unberührt – auf ganz verschiedenen Ebenen.

Dieser Text entstand in einer frühen Phase der Pandemie. Die rapide zunehmende Ausbreitung des neuartigen Coronavirus bereitet vielen Menschen Sorgen. Auch mich lässt sie nicht unberührt – auf ganz verschiedenen Ebenen.

Viele Menschen erleben im Tantra – auch in der Schule des Seins – , dass sie mehr als einen Menschen lieben und/oder begehren können.
Bei der Frage, welche Konsequenzen unser Potenzial für unsere intimen Beziehungen hat, landen wir früher oder später beim Thema Eifersucht.
Wenn wir beispielsweise unglücklich verliebt sind, welcher inneren Stimme inmitten von verinnerlichten Elternbotschaften, Selbstoptimierungswahn und emotionalen Altlasten können wir vertrauen? Hören wir auf den gesunden Menschenverstand, unser Bauchgefühl oder womöglich auf unser höheres Selbst? Oder wenden wir uns in Anbetracht des inneren Chaos doch lieber an die beste Freundin oder einen Therapeuten?

Die sich zuspitzende Klimakrise ist ein Schock, vergleichbar mit der Diagnose einer lebensbedrohlichen Krankheit. Wie reagieren wir auf den Schock? Wie wird sinnvolles Handeln möglich?

In letzter Zeit stolpere ich manchmal über die kühne These, wir lebten bereits am Beginn einer Ökodiktatur. Hier meine etwas launige Antwort … 😏

Wer wünscht sich keine erfüllenden Beziehungen? Ich glaube, das ist eines der wichtigsten Themen unseres Lebens, und doch bekommt es oft nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient. In unserer Kultur gehen viele davon aus, dass es hauptsächlich auf die Wahl des richtigen Partners ankommt, der Rest kommt dann schon …

In Herzensfeuer habe ich in einem wesentlichen Punkt komplett danebengelegen. Ich ging damals (das Buch erschien im Jahr 2006) davon aus, Widersprüche erfreuten sich immer größerer Beliebtheit: „Der Begriff der Widersprüchlichkeit bekommt in den letzten Jahren einen wärmeren Klang.

Liebe Leserin, lieber Leser, findest du es begrüßenswert oder überfällig, dass die Klimakrise mehr und mehr in den öffentlichen Fokus rückt? Oder denkst du genervt: Jetzt fängt der Saleem auch noch damit an? Haben Tantra und die Kunst des Seins nicht nur etwas mit unserer Präsenz im Hier und Jetzt zu tun, sondern auch mit unserer Zukunft? Wie wäre es mit Tantra for future? Ohnmacht und Fassungslosigkeit Mich bewegt dieses Thema sehr und es berührt viele, oft auch unangenehme Gefühle
Ich freue mich, wenn du einen Beitrag kommentierst und bitte um einen freundlichen, respektvollen Ton.
Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.
Ich wünsche viel Freude und reichhaltige Inspiration bei der Lektüre.