
Identität – brauchen wir die oder kann die weg?
Sexuelle Identität und sexuelle Orientierung – das sind so Sachen

Sexuelle Identität und sexuelle Orientierung – das sind so Sachen

Identität ist eine ambivalente Erfindung, sie kann Halt geben und uns dabei unterstützen, uns anzunehmen, so wie wir sind. Sie kann aber auch zum Gefängnis werden, wenn wir sie als unabänderliche Konstante unserer Psyche missverstehen. Das gilt nicht zuletzt für unsere sexuelle Identität und Orientierung.

Ihr Lieben,wenn es ein Marketing-Trick wäre, so könnte ich sagen:

Der folgende Text ist eine kleine Kostprobe aus meinem neuen

Kürzlich ist mein zweiter Roman Liebe, Sex und Wahrheit erschienen,

Sind Seminare, wie wir sie in der Schule des Seins anbieten, von der Persönlichkeit des Leiters oder der Leiterin abhängig oder können die entsprechenden Kompetenzen auch weitergegeben werden?

Mir persönlich dämmerte es schon in meiner Pubertät, dass mit der verbreiteten Vorstellung von Männlichkeit fundamental etwas nicht stimmt. Sie erschien mir wie eine Falle, die mich in meiner Lebendigkeit arg einschränkt.

„Ich spüre ihn nicht“, klagt die Frau.
„Ich kann es ihr nicht recht machen!“, seufzt der Mann.
Manchmal finde ich es erstaunlich, wie oft ich diese Klassiker gendertypischer Kommunikation zu hören bekomme. Ich würde sie gerne lustig finden, wenn ich nicht zugleich mitfühlen würde, wieviel Schmerz mit ihnen verbunden ist …

Es wird immer deutlicher, dass es „draußen“ Situationen gibt, auf die unsere Antworten aus dem Seminarraum nicht passen. Dazu gehören Formen von Gewalt, die in unserem geschützten Rahmen einfach nicht vorkommen. Wir leben in vielerlei Hinsicht in einer Blase.

Der Krieg in der Ukraine macht mich fassungslos. Dieser Text spiegelt nicht zuletzt meinen Versuch, das verstörende Geschehen zu verarbeiten.
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